Auf Weltreise mit den Pfadis
Das traditionelle St. Georgsfest

Hirschberg-Leutershausen. (ffr) Georgsfest der Pfadfinder Leutershausen war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg, und das trotz des regnerischen Wetters. Rund um das Pfadfinderheim in der Ladenburgerstraße wollte man den Besucher neben einer Menge Spaß auch Informationen rund um die Pfadfinderschaft bieten, so Fabian Stocklin, Zweiter Vorsitzender. Und die Bürger nahmen das Angebot dankbar an, bis Ende des Tages waren über 200 Besucher bei den Pfadfindern eingekehrt.

Begonnen hatte der Tag mit einem Gottesdienst der katholischen Gemeinde Leutershausen beim Jugendheim. Im Anschluss standen dann die Feierlichkeiten im Vordergrund. Das Motto in diesem Jahr lautete "In 80 Tagen um die Welt". So hatten sich die Pfadfinder auch einiges einfallen lassen, ihre Freunde und Gäste auf eine symbolische Weltreise einzuladen. Jede der insgesamt fünf verschiedenen Altersstufen hatte sich einen Kontinent herausgesucht, um diesen spielerisch in Szene zu setzen, und die Besucher damit zu unterhalten.

Am Stand Ozeaniens und der Karibik, wurde den Besuchern südliches Flair mit fruchtigen Cocktailspießen geboten. In der Antarktis konnten die Besucher beim wörtlich genommenen "Eisfischen" kleine Eisstückchen mit dem Mund aus dem Wasser fischen, was bei dem Wetter wohl eine ganz besondere Herausforderung war. Aufwärmen durften sich Spielfreudige im amerikanischen Stil gehaltenen Casino, wo sie bei hitzigen Black-Jack und Würfelspielen kleinere Sachpreise gewinnen konnten. Frisch gebackene Pizza gab es am Stand Italiens, dass für Europa stand, so war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Zweimal am Tag präsentierte der "asiatische Zirkus" sein artistisches Programm, so war für jeden der Besucher etwas geboten. Auf einzelnen Stellwänden informierten die Pfadfinder ihre Gäste über ihre Arbeit. Am Rande des Festes bot auch die Eine-Welt-Gruppe Leutershausen ihre Waren an einem eigenen Stand an. Die seit 1993 bestehende Gruppe verkaufte Waren aus dem "Fairen Handel", wie Honig oder Kaffee, um Produzenten in der Dritten Welt eine Chance zu geben, so Margarete Mack, Leiterin der Gruppe.