Eine Weltreise der besonderen Art
- In 80 Tagen um die Welt feierten die Pfadfinder aus Leutershausen ihr Georgsfest -

Hirschberg-Leutershausen. (bit) Am Sonntag, den 9.5.04, feierten die Pfadfinder aus Leutershausen ihr diesjähriges Georgsfest. Unter dem Motto „In 80 Tagen um die Welt“ wurde auf der Wiese hinterm Jugendheim wieder viel geboten. Ganz im europäischen Stil waren dann auch die Lagerbauten gehalten. Neben dem Eiffelturm fand man hier das Wiener Prater Riesenrad. Und im spanisch gestalteten Saal konnte man die Küche aus Bella Italia genießen. Außer einem reichhaltigen Pasta-Sortiment und italienischem Salat, kam in diesem Jahr auch wieder der große Pizza-Ofen zum Einsatz. Und selbst ein Gelati ließen sich viele - trotz des nicht wirklich strahlenden Sonnenscheins - nicht entgehen.

Auf der Wiese waren aber auch die anderen Kontinente vertreten. Die Wölflinge hatten zu den Vorstellungen des asiatischen Zirkus Huo Wölf Ling geladen. Und die Jongleure, Akrobaten, Clowns, Seiltänzerin, Ballläufer und Diabolo-Spieler verzauberten mit ihren Kunststücken 2 Mal ihre Zuschauer.
Die Jufis hatten sich als Thema Amerika gewählt und in einer Jurte ein Casino aufgemacht. Bei Black Jack, Schnick Schnack Schnuck, Mau Mau, Würfelspielen und Roulette lagen Glück und Pech manchmal sehr nah beieinander und so waren am Ende der zweiten Öffnungszeit sowohl viele Trostpreise, als auch viele Hauptgewinne über den Tresen gegangen.
Ozeanien war das Motto der Pfadis, das sie gekonnt mit einem Stand umsetzten, an dem man Fruchtspieße in Schokolade bekam. Und dank der Blütenpracht, die diesen Stand umgab, konnten viele das verregnete Wetter gegen Südseeträume eintauschen.
Die Größten, die Rover, hatten eine sehr schwere Wahl zu treffen. Sowohl Afrika als auch die Antarktis hatten noch keine Vertretung gefunden. Aber als mit dem Eine-Welt-Stand unter der Führung von Frau Mack dann auch Afrika auf dem Georgsfest vertreten war, begaben wir uns auf eisige Spuren. Mit den Rovern konnte man Eisfischen im wörtlichen Sinne erleben und sich sein Wassereis redlich verdienen, wenn man es denn in einem Zuber aus Eiswasser fand.

Aber bevor all diese Attraktionen starteten, feierten die Pfadfinder traditionell mit der ganzen Gemeinde den Gottesdienst auf der Wiese. Sowohl in der inhaltlichen, als auch bei der musikalischen Gestaltung waren viele Pfadfinder unter dem neuen Zelt Eddy aktiv.

All dies wäre aber nicht ohne die tatkräftige Unterstützung von Seiten der Eltern möglich gewesen. Neben Essensvorbereitung, Kuchenbacken und Kücheneinsatz waren dieses Jahr auch wieder einige Eltern beim Auf- und Abbau der Lagerbauten im Einsatz. Allen Eltern sei auf diesem Wege nochmals unser herzlicher Dank ausgesprochen.

Als dann am Sonntag Abend der letzte Handgriff getan, der letzte Topf gespült und der letzte Holzbalken zur Seite geräumt war, waren sich alle einig. „Es war zwar viel Arbeit und das Wetter hätte besser sein können, aber es war wieder ein gelungenes Fest“.
In diesem Sinne bis nächstes Jahr: Gut Pfad