Pfadis auf dem Riesenrad

Leutershausen. (dd) "Gemeinsam sind wir stark, die Welt zu Gast bei uns" - unter diesem Motto fand jetzt das "Georgsfest" der Pfadfinder statt. Die "Wölflinge", die "Jufis", die "Pfadis" und die "Rover" sorgten wieder für Spiele und Aktionen, die sich um das Motto des Festes drehten.

Beliebteste Aktion des Pfadfinderfestes, das zum Gedenken an Sankt Georg, dem Schutzpatron der örtlichen Pfadfinder, gefeiert wird, war das teils selbst gebaute Holz-Riesenrad. "Das macht einen riesigen Spaß", strahlt die neunjährige Pfadfinderin Amelie und fügt hinzu: "Ich bin schon sechsmal mit dem Riesenrad gefahren." Auch Ferdinand (8) ist ganz begeistert von dem Riesenrad in Mini-Format, "Ich fahre jetzt das sechste Mal, und es macht immer noch Spaß."

Auch der Turm wurde wieder von den Pfadfindern errichtet - dieses Jahr allerdings nur mit drei Standbeinen. Bei den Jufis, das sind die zehn- bis 13-jährigen Pfadfinder, konnten sich Besucher eine Fahne ins Gesicht schminken lassen. Die kleine Kim (5) hatte sich für die Deutschlandfahne entschieden - "weil ich ja auch ein Deutsche bin", begründet das Mädchen, das auch bald zu den Pfadfindern gehören möchte, ihre Wahl. Die Wölflinge (sieben bis zehn Jahre) boten einen Blindenparcours an. Außerdem gab es noch eine Torwand, Air Hockey und verschiedene kleinere Aktionen.

Mit dem Motto des Georgfests wollte man das Gemeinschaftsgefühl der Pfadfinder und den Geist der Fußball-Weltmeisterschaft vereinen, erklärt Vorsitzender Tobias Barg. Man habe sich jedoch nicht an die kommerzielle Seite der WM anlehnen wollen, sondern habe das Fußball-Großereignis auf andere Weise in das Fest integrieren wollen, berichtet Barg. Auch der Gottesdienst, gehalten von Pfarrer Gerhard Schrimpf, der auf der Wiese stattfand, war an das Motto angelehnt.