Abenteuer in Frankreich

Erschienen am 22. August 1999 in Berichte

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Jungpfadfinder aus Leutershausen mit Boot und Zelt auf Tour

Leutershausen. (bit) Jungpfadfinder (Jufi) und ihre drei Leiter machten sich Anfang August auf den Weg nach Frankreich an den Ognon, um dort eine erlebnisreiche Woche zu verbringen. Schon auf der Fahrt wurde es nie langweilig. Unter anderem platzte ein Anhängerreifen.

Noch am ersten Abend konnten die Jugendlichen sich mit dem Element befassen, das diese Woche prägen sollte. Sie durften nach dem Zeltaufbau die Boote ins Wasser lassen und ein wenig im seichten Wasser paddeln. Als roter Faden zog sich durch das Lager die Geschichte eines Piraten, auf dessen Spuren sich die „Jufis“ auf eine einwöchige Schatzsuche begaben. Dabei mussten sie unter anderem ein Schloss knacken und verschiedene Teile finden.

Am nächsten Tag waren auf der Fahrt mehrere Hindernisse zu überwinden. Beim Überqueren einer Bootsrutsche kenterte sogar ein Boot. Während der Fahrt blieb aber noch genug Zeit, um ein malerisches Schloss zu besichtigen. Der nächste Tag drohte im Regen zu versinken, doch sobald sich die Pfadfinder auf den Weg machten, kam die Sonne heraus. An einem großen Wehr mit Bootsrutsche fanden die „Jufis“ einen wunderschönen Zeltplatz neben einem Moor. Am Abend konnten die Jugendlichen ihren Mut beweisen und mit Autoreifen die Bootsrutsche überwinden.

Nach einem Schlampertag fuhr die Gruppe am Donnerstag weiter und fand bei einem ehemaligen Pfadfinder einen Zeltplatz. Auch von Schweizern wurde den Leutershausenern Hilfe angeboten. Wie jeden Abend wollten sie zelten, aber ein Sturm machte jede Planung zunichte. Selbst das Feuer wurde vom Sturm ergriffen, und die brennenden Scheite flogen durch die Luft. Aber eine Schweizer Familie nahm die 15 jungen Menschen aus Leutershausen in ihrem Haus auf, und so war der letzte Tag auch gerettet. An diesem Abend legten vier „Jufis“ ihr Versprechen ab. Müde aber glücklich machten sich alle auf den Heimweg, allerdings nicht, ohne sich bei Bernhard Tosch für die unermüdliche „Chauffeurtätigkeit“ zu bedanken.

 

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