Pfadis als Bäcker in Oberkirch

Erschienen am 22. Dezember 2000 in Berichte

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Mitte Dezember machten sich die Pfadis der DPSG Leutershausen auf, um zu ihrem diesjährigen Hüttenwochenende zu fahren. Nach kleineren Streitigkeiten bei der Themanwahl hatte man sich schließlich dazu entschieden Plätzchen zu backen. Diese sollten dann sonntags nach der Kirche verkauft werden. Mit dem Erlöß werden andere Aktionen des Jahres finanziert.
Nachdem alle Zutaten besorgt waren, trafen sich die Jugendlichen gutgelaunt am Jugendheim um von dort aus ihren Ausflug zu beginnen. Mit OEG und Bahn ging es dann nach Oberkirch bei Offenburg.
Da die Pfadis im Jugendheim der Oberkircher Pfadfinder untergebracht waren, mussten sie sich noch ein bisschen gedulden, da die Oberkirche noch Truppstunde hatten. Gleich bemerkten die Pfadis, dass es ungemütlich kalt war, da die Heizung ausgefallen war. So schützen sie sich mit dicken Jacken und heißem Tee.
Schon am ersten Abend wurde der Teig für den nächsten Backtag hergestellt. Danach krochen die Pfadis auch schon in ihre Schlafsäcke.
Nach wenigen Stunden Schlaf wurden sie mit lauter Musik geweckt.Nun schnell noch eine Katzenwäsche und Frühstück und dann ging es auch schon ans Plätzchen backen. Viel Arbeit hatten die Pfadis vor sich, da die sechs verschiedenen Sorten Plätzchen noch an diesem Tag fertig werden sollten. Insgesamt über 1000 Plätzchen wurden so in den späten Abendstunden fertig gebacken. Nun mußten das Buttergebäck, die Scholo-Crossies, die Knusperchen, die Vanillekipferl, die Wallnussplätzchen und die Zimtsterne aber noch in Tütchen abgepackt werden.
Erschöpft lißen sich die Pfadis alle wieder in die „Betten“ fallen um am nächsten Tag sogar noch früher geweckt zu werden. Denn vor dem Verkauf musste noch das ganze Haus geputzt werden, was diesmal außerordentlich gut klappte.
Danach machten sie sich auf den Weg zur Kirche. Dort besuchten die Pfadis zunächst einmal den Gottesdienst, in dem sie vom Pfarrer vorgestellt wurden. Nach der Kirche wurden innerhalb weniger Minuten die 40 Plätzchentüten für je 5 DM verkauft. Dies überraschte die Pfadis sehr, da sie mit einer Verkaufszeit von ein bis zwei Stunden gerechnet hatten.
Anschließend machten sie sich wieder auf den Heimweg und kamen abends wieder gesund in Leutershausen an.

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