Regen = schlechte Laune? – nicht bei den Pfadfindern aus Leutershausen

Erschienen am 27. August 2010 in Berichte

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Stammes-Sommerlager in Altlechtern

Regenschauer, Land unter, wahre Sturzbäche, die sich durch die Zelte ergießen – Wer hier an aufgeben denkt, kennt die Pfadfinder aus Leutershausen schlecht! Bei uns heißt es: angepackt und zusammen das Lager in Rekordzeit von Fürth im Odenwald nach Leutershausen verlagert und dort mit unvermindertem Spaß fortgesetzt.
Drei Tage zuvor rückten 30 Pfadfinder mit einem Anhänger voll Material und Tatendrang zum Zeltlatz aus, um eine Woche lang zu zelten, zu spielen, zu wandern und Lagerfeuerromantik zu genießen.
Kaum auf dem Gelände angekommen, zeigte sich die Verwandtschaft mit den Bibern bei den Kleinsten und auch den Großen sofort: So ein Bach durch den Zeltplatz muss man einfach durch ganze Staudammsysteme verschönern. Auch Köpfchen war gefragt. Auf der Spurensuche nach den Sieben Zwergen-Briefmarken konnten beim Konzeptspiel alle auf Geheiß des Scheichs „Allamallacha“ den Detektiv in sich beweisen.
Neben weiteren Geländespielen, konnten wir auch architektonische Meisterleistungen im Möbel-, Ofen- und Hüttenbau vollbringen. Und selbst Nachts war Spannung angesagt: Wer sein Banner behalten will, muss den weißen Punkt im Auge behalten. Sogar Fernsehfreunde kamen bei uns nicht zu kurz. „Wetten dass,…“ und Quizshows gibt es nicht nur auf ZDF und RTL, sondern auch in Fürth.
In alter Pfadfindertradition, gab es zudem Momente zur Besinnung, sei es bei Morgen- und Abendrunden, beim gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes oder einfach beim Singen am Lagerfeuer.
Wer jetzt glaubt, auf kulinarische Genüsse müsse man auf so einem Lager verzichten, falsch gewickelt: Spitzenköche kochen schließlich nicht zu unrecht auf Gas!
Ganz unserem Namen getreu findet bei uns jeder (s)einen Pfad. Beim Haiken in Kleingruppen wird der Odenwald zur Spielwiese. Wenn man gemeinsam unterwegs ist, ist es schließlich wichtiger anzukommen und seinen eigenen Weg zu gehen, als besonders schnell am Ziel zu sein.
Unser Fazit: Glaubt man Pisa, spielt die Jugend von heute jeden Tag 3 Stunden am Computer. Aber es geht auch anders. Trotz Technikverbot und schlechten Wetterbedingungen erlebten wir eine wunderschöne Woche voller Natur und Spiele. Wenn du teilhaben möchtest an dieser Art der Jugendarbeit: Melde dich oder schau auf unserer Homepage vorbei (www.dpsg-leutershausen.de)!
Auf diesem Wege: Bis bald! Oder besser gesagt : Gut Pfad.

 

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