Pfadfinder auf Expedition

Erschienen am 18. Februar 2011 in Berichte

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Wölflinge fahren auf’s Forscher-Wüttenwochenende

Am Freitag um 16:00 Uhr haben sich elf Forscher mit ihren Leitern am Jugendheim getroffen um auf eine große Expedition nach Beedenkirchen aufzubrechen. Im Auto gab es die ersten Duftproben von einem Forscher. An der Hütte angekommen wurden erst mal alle Vorräte verstaut. Dann konnten alle ihre Zimmer beziehen, die Jungs im einen, die Mädchen im anderen Zimmer. Nur für die beiden armen männlichen Leiter war kein Platz mehr im Betreuerzimmer. Nach einer ordentlichen Portion Spaghetti Bolognese erfuhren die kleinen und großen Forscher, dass sie an diesem Wochenende dringend ein Gegenmittel gegen die “HüWonitis“ finden mussten. Vermutlich waren alle schon infiziert, erste Anzeichen dafür waren bereits zu erkennen.
Um zu zeigen, dass in alle Richtungen geforscht werden muss, wurde ein elektrisch geladener Luftballon an die Decke gehängt, der Luftwiederstand und die Schwerkraft ausgetrickst und ein rohes Ei in Essig eingelegt. Im ganzen Haus waren rote, blaue und orangefarbene Zettel mit Hinweisen versteckt. Durch die Zusammenarbeit der Forscher konnten Teams gebildet werden und es wurde klar, dass drei Tiere gesucht werden mussten. Also ging es los zur Nachtwanderung. Am Friedhof vorbei, über die matschige, hubbelige Wiese bis zu einem vereisten Weg. Als die Lichter des Ortes schon nicht mehr zu sehen waren, entdeckten wir im Schein unserer Taschenlampen einen eindeutigen Hinweis. Nachdem wir eine alte, aber stabile Brücke überquert hatten, untersuchten wir die Umgebung.
Im Gebüsch fanden wir Karten auf denen Teile der Tiere, die wir suchen mussten, zu sehen waren. Habicht Igel und Skorpion.
Fast hätten wir am See einen Forscher verloren. Aber alle konnten im finsteren Wald, zwischen großen Felsen weitere Karten entdecken. Die letzten Hinweise gab es ein Stück weiter an einem hohlen Baum. Zurück in der warmen Basisstation ging der Tag mit einer gemeinsamen Abendrunde zu Ende. Nach dem Lied “Meine Bieber haben Fieber …“ konnten alle Teilnehmer beim Evolutionsspiel versuchen von der Kellerassel zum Professor zu werden.
Nach einer kurzen Nacht und einem Forscherfrühstück mit buntem Brot und abenteuerlichem “Frisch“käse, gab es erst mal einen Forscher-Fitness-Test. Wer wollte konnte auch noch testen, wie groß seine Lungen sind. In drei Gruppen führten die Forscher dann Experimente durch. Ein Ei verschwand von alleine in einer Flasche, eine Backpulverrakete musste möglichst weit fliegen, aus rohen Spaghetti und Marshmallows
musste eine stabile Brücke gebaut werden und ein feuerfester Ballon wurde getestet. Mit geschlossenen Augen mussten Gerüche erkannt werden, drei verschiedene Geheimschriften mussten entschlüsselt werden und die beste Lösung gefunden werden um einen mit Öl verunreinigten “Strand“ zu säubern.
Nach dem Mittagessen gab es einen brodelnden Vulkan zum Nachtisch. Den restlichen Tag musste noch ein Ei so verpackt werden, dass es nicht kaputt geht, wenn es aus dem ersten Stock geworfen wird. Auch ein Quiz über den Wald und die Tiere musste gelöst werden. Passend dazu entdeckten wir in einem kleinen Moor neben dem Haus zwei Rehe, Auch einen Heißluftballon haben wir gesehen. In der Freizeit haben die Mädchen (und ein Junge) aus einer Matzratze eine Brücke zwischen zwei Hochbetten gebaut. Zum Abendessen gab es rosa Kartoffelbrei, Salat mit 10 verschiedenen Zutaten, Würstchen, Rotkraut und braune Soße.
Im Anschluss gab es eine große Forscher-Show, bei der Zutaten für eine Gegenmittel gegen die “HüWonitis“ erspielt werden konnten. Die Mannschaften mussten aus möglichst langen Röhrchen trinken, Backpulver-Essig-Raketen und Luftballonraketen wurden gestartet und eine Mentos-Cola Fontäne vorgeführt. Zwischendurch gab es auch noch Wackelpudding mit Würmern. Beim großen Finale wurde aus zwei farblosen Flüssigkeiten eine blaue erzeugt, alte Centmünzen waren wieder wie neu, ein Apfel fiel vom Tisch in eine Flüssigkeit ohne zu spritzen und ein Radieschen wurde mit Strom zum Leuchten gebracht. Die Igel-Gruppe
konnte den Ein-Stein-Preis, als Belohnung für das Gegenmittel, gewinnen. Die zweite Nacht war deutlich ruhiger. (Es waren auch leider nicht mehr alle Forscher vor Ort)
Am Sonntag ging es gleich nach dem Frühstück in die Kirche, die quasi direkt hinter dem Garten war. Als wir alle drin waren, war die Kirche doppelt so voll. Anschließend gab es noch eine Runde “let’s fetz“ und einen Kletterbaum im Garten. Vor dem Mittagessen musste noch gepackt und das ganz Haus geputzt werden. Da alle Fleißig mitgeholfen haben, war das Haus ruck zuck blitz blank. Müde, aber glücklich ging es zurück nach Leutershausen, wo wir auf der Wiese hinter dem Jugendheim einen Abschlusskreis gemacht und gesungen haben.

Bei dem schönen Hüwo dabei waren: Katharina, Lara, Lilith, Linnea, Louis, Manuel, Maren, Martin, Markus, Natalie, Yori, Johanna, Joscha, Maleen und Tobias

P.S. Wer eine Snoopy-Unterhose sucht, soll sich bitte melden.

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