Unterwegs mit den Wikingern

Erschienen am 12. März 2015 in Berichte

Philipp

Philipp

 

– Bericht der Wölflinge –

Am Freitag, den 06.03.2015 sind die Wölflinge zusammen mit ihren Leitern aufs Hüttenwochenende nach Gerbach in der Pfalz gefahren. Das Motto des Wochenendes lautete Wikinger.

Bereits am ersten Abend tauchte ein Brief des Wikingerkönigs auf. Er nannte sich Erik der Rote und bat uns, eine einsame Insel für ihn zu erkunden. Unsere Überfahrt war für den nächsten Morgen geplant. Noch am selben Abend wurden wir allerdings von anderen Wikingern überfallen, die fälschlicherweise die Leiter fesselten und mit glitzernder Kampfbemalung verzierten. Nachdem dieses Missverständnis ausgeräumt wurde, zeigten sie uns aber alle wichtigen Handgriffe, damit die Überfahrt gelingen würde. Außerdem halfen wir ihnen dabei, einen ihrer eigenen Stammesmitglieder zu befreien.

Zwar wurde den Nachwuchswikingern ein Erholungsschlaf bis acht Uhr genehmigt. Allerdings machten die wenigsten davon Gebrauch, weshalb sich die Leiter schließlich auch schon vor Ablauf dieser Schonfrist aufrappeln mussten. Wie bereits erwähnt sollte nun die Überfahrt stattfinden. Dazu mussten wir jedoch erst zum Hafen gelangen, wo wir schließlich in mühevoller Arbeit die Bote beladen und lossegeln konnten. Es stellte sich heraus, dass es auf dem Meer offenbar etwas windiger war als gedacht, sodass noch einige Geschicklichkeitsspiele bestanden werden mussten.

Auf unserer Insel angekommen, wurde als erstes eine Erkundungstour unternommen. Anschließend durfte sich jeder einen Bogen basteln. Die Zielgenauigkeit dieser Anfertigungen war zwar nicht immer beeindruckend, aber ein echter Wikinger würde damit sicher zurechtkommen. Nach dem Mittagessen sollte durch die Beantwortung von Fragen zum Thema Wikinger der Schatz gefunden werden, den Erik der Rote für uns versteckt hatte. Dies gelang dank der guten Zusammenarbeit sehr schnell und so war vor dem Abendessen auch noch etwas Zeit um den Spielplatz neben dem Haus genauer unter die Lupe zu nehmen.

Abends ging es nochmals an die frische Luft, um an einer nahegelegenen Feuerstelle den Abend ausklingen zu lassen. Dort versuchten die Leiter sich an ihren nicht vorhandenen Gesangskünsten und die Kinder an den mitgebrachten Marshmallows. Anschließend wurde den neuen Wölflingen noch ihr orangefarbenes Halstuch übergeben.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück gemeinsam in die Kirche. Dabei entpuppte sich der Gottesdienst als durchaus kurzweilig und die Einheimischen nach dem Kirchgang als gesprächige Mitmenschen. Dennoch mussten wir uns nach kurzer Zeit verabschieden, da wir schließlich noch aufräumen und zusammenpacken mussten. Mittags ging es dann erschöpft, aber gut gelaunt nach Hause.

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