Pfadfindersommerlager „Wandern in Irland“ 2008

Erschienen am 27. August 2008 in Berichte

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Am 30.7 begannen die 11 Pfadis und ihre 3 Leiter die Reise zur grünen Insel.

Von Frankfurt Hahn flogen wir nach Kerry, weiter mit dem Bus nach Tralee um von dort aus die ersten Kilometer auf dem Dingle-way zurückzulegen. Die Nacht verbrachten wir auf einer Kuhweide und lernten die einheimischen Mücken besser kennen. Ausgeschlafen brachen wir nun auf, um unsere erste Tages-Etappe anzutreten. Der Weg führte uns durch Schafweiden und Wiesen nach Anascaul, wo wir unsere Einkäufe erledigten. Als der für uns erste, für Irland bekannte Regen einsetzte machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Schlafplatz. Nach langem Suchen , den ersten Blasen und dem Motivationssingen schliefen wir in einer „Bushaltestellen-Unterstell-Hütte“. Durch Sonnenstrahlen geweckt, frisch gestärkt und mit trockenen Sachen brachen wir am nächsten Morgen auf um Dingle zu erreichen. Frisch bepackt mit Essen erreichten wir unser Nachtquartier, dass wir uns mit einer Ziege teilen durften. Von dort aus verließen wir den Dingle-way, um an der anderen Küstenseite an unserem „Wahlstrand“ den wohlverdienten „Schlampertag“ zu verbringen. Am nächsten Morgen ging es in die Kirche (die auf Gälisch gehalten wurde!) in den nahegelegenen Ort. Nach einem Tag mit baden, Muschelsammeln und Schokokeksen ließen wir ihn mit einem Lagerfeuer ausklingen. Gut erholt und mit dem Ziel vor Augen, abends in einem Hostel zu übernachten, brachen wir auf. Nach einer längeren Pause am dortigen Strand gingen wir abends ins westlichste Pub Europas. Frisch geduscht begangen wir die fünfte Etappe zu unserem nächsten Strandaufenthalt. Abends fand das eigentliche Highlight des Lagers statt: das Versprechen wurde vergeben. Bei Lagerfeuer trafen wir auf andere Pfadfinder aus Mecklenburg-Vorpommern. Nach einer windigen Nacht traten wir nun das letzte Stück unserer Reise an. Erst nach Dingle und von dort aus mit dem Bus zum Flughafen nach Kerry. Dort überrascht von Dauerregen und halb überfluteten Flughafen suchten wir Schutz in der Eingangshalle, die wir allerdings um 8 verlassen mussten, da die Angestellten Feierabend hatte… So schliefen wir ein letztes mal unter irischem Himmel in einem Vorgarten. Nach der kurzen Nacht und kleinem Frühstück flogen wir wieder nach Hause.

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