Vom „Appel un ä Ei“ bis zum 8-Gängemenü

Erschienen am 27. März 2009 in Berichte

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Die Roverrunde der Pfadfinder Leutershausen waren vom 13.-15 März 2009 in der schönen abgelegenen Tainbacher Hütte. Wir hatten dort ein sehr tolles, aber teilweise anstrengendes Wochenende.

Das Abenteuer begann bereits am Freitag. Zwei Gruppen mussten alleine mit einer Karte ausgestattet, die Tainbacher Hütte finden. Als wir alle in der Holzhütte ankamen, waren wir sofort von der Gemütlichkeit der Kojen und des Ofens überzeugt. Das kalte Wasser im Bach war nach dem leckeren Essen vergessen. Am Abend haben wir aus Spielkarten gelesen, Zaubertricks oder Spiele gespielt. In den Dreistockbetten, die an ein Schiff erinnerten, waren wir alle sofort im Land der Träume. Mehr oder weniger ausgeschlafen, begann der sportliche und abenteuerliche Tag. Nach einem ausgewogenem Frühstück haben wir mit einem anstrengenden Geländespiel begonnen. Doch das Abendessen musste sich ertauscht werden. Erstauscht werden bedeutet, dass in zwei Gruppen eingeteilt und aus einem „Appel un ä Ei“ das Abendessen zubereitet werden sollte. Wir zogen mit einem Apfel und einem Ei ausgestattet durch das kleine Dörfchen Mühlhausen. Nach etwa zwei Stunden hatten wir aus unseren Anfangsutensilien Nudeln, Basilikum, Tomaten, aber auch Sahne eingetauscht. In der Hütte zurück begannen nach kurzer Zeit bereits die Kochvorbereitungen. Nachdem die Tische mit Kerzen, Moos oder Efeu geschmückt waren, standen die Ersten schon in der Küche. Innerhalb der nächsten Stunde war Stress, Hektik und Chaos bei uns Rovern, während unsere Leiter dinierten. Völlig geschafft von dem ganzen Tag, aßen wir noch leckere Schnitzel, die von unseren Betreuern gemacht wurden. Gespült und geputzt wurde trotzdem nach der Bewertung unserer insgesamt acht Gänge. Im Bett angekommen war die Nacht schnell wieder vorbei. Aufräumen, Sachen packen, fegen und ab in die Kirche. Dort erwartete uns wohl der ideale Pfarrer. Ein vollbärtiger Mann mit Glatze, der hervorragend sang, gestaltete den Gottesdienst mit einer Taufe. Nach kurzer Wanderung zurück in die Hütte wartete der letzte Check. Eine kurze Reflexion führte uns das tolle Hüttenwochenende nochmal vor Augen.

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